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1653-1659
Bau der Orgel durch Friedrich Stellwagen aus Lübeck Friedrich
Stellwagen,1603 in Halle/Saale geboren, kam um 1630 als Geselle
des kursächsischen Hoforgelbauers Gottfried Fritzsche nach
Hamburg und ließ sich noch vor 1635 in Lübeck als selbständiger
Meister nieder. Er war hauptsächlich in Hamburg und Lübeck tätig.
Kurz nach Vollendung seines größten Werkes in Stralsund,
St.Marien verstarb er im Frühjahr 1660 in Lübeck.
1775
Reparatur und Umbau durch Ernst Marx aus Berlin
1828
Reparatur und Umbau durch Carl August Buchholz aus Berlin
Zwischen 1863 und 1873 Reparaturen und klangliche Änderungen
durch Friedrich Albert Mehmel aus Stralsund
1943
Dokumentation der Orgel durch den Baustab Keibel, anschließend
Abbau und Auslagerung in das Schloß Keffenbrink bei Grimmen
durch die Orgelbauwerkstatt Emanuel Kemper (Lübeck)
1945
Rückführung der ausgelagerten Orgelteile mit Hilfe der Roten
Armee
1951-1959
Wiederaufbau in mehreren Etappen mit Rekonstruktion der alten
Disposition unter fachlicher Aufsicht von KMD Dr.Dietrich W.Prost
durch die Orgelbauwerkstatt Alexander Schuke (Potsdam) |
1972
Rekonstruktion der Zungenregister durch die
Orgelbauwerkstätten Carl Giesecke (Göttingen) und
Alexander Schuke (Potsdam)
1999/2000
Bestandsaufnahme und Dokumentation der gesamten Orgel
durch das Göteborg Organ Art Center, die Orgelbauwerkstätten
Kristian Wegscheider (Dresden) und Alexander Schuke
(Potsdam) sowie ein Restauratorenteam unter Leitung von
Hilke Frach-Renner (finanziert von der Alfried Krupp von
Bohlen und Halbach-Stiftung),Restaurierung der originalen
Registerschilder des Spielschrankes von 1659 durch Hilke
Frach-Renner (Dresden)
2003-2008
Restaurierung der Stellwagen-Orgel durch die
Orgelbauwerkstätten Kristian Wegscheider (Dresden),
Hans van Rossum (Andel/Niederlande) und Gunter Böhme
(Dresden), Restaurierung des Orgelprospektes mit Ornamentik
durch die Ateliers von Stephan Thürmer und Hilke
Frach-Renner (Dresden),Finanzierung des Gesamtprojektes
durch die Hermann Reemtsma Stiftung Hamburg
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