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Um die Mitte des 15. Jahrhunderts gefertigt, hat der aus dem Landkreis stammende Semlower Altar im Jahre 1992 auf der neogotischen Mensa im Hohen Chor der St. Marienkirche seinen Platz gefunden. Im Jahre 1878 war dieser von den Gebrüdern Holbein aus Berlin mit Hilfe der Fassmalkunst des 19. Jahrhunderts neben seiner Neufassung mit reicher Ornamentik versehen worden. Danach wurde er in die Friedhofskapelle zu Semlow umgesetzt. Der im byzantinischen Stil entstandene Mittelschrein und die Seitenflügel wurden von 1992 bis 1999 restauriert. Die sehr lebendig wirkenden Gestalten des Marienkrönungsaltars stehen zwar einzeln, sind in der Darstellung ihrer Haltung aber deutlich miteinander verbunden. Eine These besagt, dass dieser Semlower Altar eventuell schon in früherer Zeit in die St. Marienkirche zu Stralsund gehört hatte. |
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